Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Zeittafel

1909

Konstituierende Versammlung des "Automobil-Händler-Verbandes für Rheinland und Westfalen - Sitz Köln".

1910

Ausdehnung des Verbandes auf das gesamte deutsche Wirtschaftsgebiet. Umbenennung in "Deutscher Automobil Händlerverband" (DAHV).

1921

In Berlin und Dresden werden die ersten Kraftfahrzeuginnungen gebildet.

1922

Der DAHV ist mit 1.433 Mitgliedsfirmen einer der größten wirtschaftlichen Fachverbände.

1927

Der DAHV und der Reichsverband der Automobilindustrie (RDA) errichten in Berlin die erste Tax- und Treuhandstelle zur Untersuchung und Schätzung gebrauchter Fahrzeuge ein.


1937

Die "Fachlichen Vorschriften für das Meisterprüfungswesen im Kfz-Handwerk" werden erlassen.

1938

"Die neuen Einheitsbedingungen für den Verkauf von Kraftfahrzeugen" werden verbindlich für Kraftfahrzeugindustrie und -handel eingeführt.

1950

Die Verbände des Kraftfahrzeughandels in der französischen Zone treten dem Verband der Bizone in Frankfurt bei. Er firmiert daraufhin als "Zentralverband des Kraftfahrzeughandels und -gewerbes e. V." (ZDK). Handel und Handwerk schließen ein Abkommen über ihre Zusammenarbeit ab. Es bildet die Grundlage für ein einheitliches Vorgehen beider Verbände bei der Interessenvertretung.

1956

Start der Internationalen Beleuchtungswoche, die sich in den Folgejahren als Licht-Test zu einer der wichtigsten Sicherheitskampagnen im deutschen Straßenverkehr entwickelt.

1963

Die Spöhrerschule in Calw, die heutige Bundesfachschule des Kfz-Gewerbes (BFC), nimmt den Studienbetrieb auf.

1970

Einführung des Meisterschildes und Errichtung der ersten Kfz-Schiedsstellen in Hamburg und München.

1971

Die erste Automechanika findet unter ideeller Trägerschaft des Zentralverbandes des Kfz-Handwerks (ZVK) statt.

1972

ZDK und ZVK gründen die Akademie für Unternehmensführung im Kfz-Gewerbe. Die erste Ausgabe des Ausbildungsjournals "Autofachmann" erscheint.

1973

Die Verbände ZDK und ZVK ziehen in das neu errichtete, gemeinsame Verbandshaus in Bonn ein.

1974

Vorstellung und Einführung neuer Kfz-Reparaturbedingungen.

1976

Als erste Fabrikatsgruppe tritt die Ford-Händlervereinigung dem ZDK bei.

1977

Vorstellung und Einführung neuer Neuwagen-Verkaufsbedingungen.

1978

Fusion von Handel und Handwerk: ZDK und ZVK beschließen den Zusammenschluss beider Verbände. Der neue gemeinsame Verband heißt "Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes" (ZDK).

1983

In Brüssel wird der europäische Kfz-Verband CECRA (Comité Européen du Commerce et de la Réparation Automobile) gegründet.

1985

Die erste Gruppenfreistellungsverordnung für den Automobilvertrieb in Europa tritt in Kraft, und die Abgassonderuntersuchung (ASU) wird eingeführt.

1988

Erstmals suchen Auto Bild und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit dem ZDK "Deutschlands besten Autofahrer".

1990

Nach dem Fall der Mauer kommt es in der DDR zur Gründung eines ZDK. Nach der Wiedervereinigung erfolgt die Fusion der beiden Zentralverbände und die Umbenennung des Verbandes in "Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe" (ZDK).

1992

Beginn der Kooperation mit der Northwood University, USA. Das Studium zum "Bachelor of Business Administration" (BBA) ist in Abstimmung mit dem ZDK und der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) so gestaltet, dass BFC-Absolventen in nur einem Jahr den akade-mischen Grad des BBA im Fachbereich "Automotive Marketing/Management" erwerben können.

1993

Nach fast sechsjähriger Diskussion tritt im Dezember die Verordnung zur Abgasuntersuchung (AU) in Kraft. Zehntausende Kfz-Betriebe erhalten die Anerkennung als AU-Betrieb.

1994

In Northeim wird eine Filiale der Bundesfachschule in Calw (BFC) eröffnet.

1995

Eine neue Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung tritt in Kraft.

1997

Der ZDK entwickelt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Veedol und der Garanta-Versicherung eine "Mobilitätsgarantie", die alle Werkstätten als Instrument zur Kundenbindung einsetzen können.

1998

Das seit mehr als zwei Jahrzehnten vertraute Meisterschild wird aktualisiert und ein neues Verbandsemblem "Meisterbetrieb der Kfz-Innung" geschaffen.

2000

Die Gründung der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) ist das Ergebnis der erfolgreichen Kooperation von ZDK, TECHNO, Nürnberger Versicherung und Deutsche Bank im Rahmen der 1992 gegründeten Garanta Finanzdienst GmbH.

2001

Das offizielle Verbandsorgan "kfz-betrieb" präsentiert sich in einem neuen Gewand und erscheint als wöchentliches Magazin.

2002

Das 1. Bonner Schadenforum des ZDK beschäftigt sich mit fragwürdigen Praktiken der Versicherer zur Kostensenkung bei Unfallschadenregulierungen.
Die GVO 1400/2002 tritt in Kraft. Jetzt darf jeder Händler zusätzliche Verkaufs- und Auslieferungsstellen in der EU ohne Zustimmung des Herstellers eröffnen.

2003

Mit der Veröffentlichung der Ausbildungsordnung im Bundesgesetzblatt ist der neue Beruf Kfz-Mechatroniker amtlich. Der Kfz-Mechatroniker ersetzt den Kfz-Mechaniker und -Elektriker.

2005

Start der Qualitätsoffensive und Imagekampagne "Deutsche Meister setzen Zeichen".

2006

Der erste American-German Automotive Business Day des ZDK in Zusammenarbeit mit der Northwood University (USA) sowie der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) verfolgt das Ziel, Händlern, Studenten sowie allen Interessierten des Kfz-Gewerbes fundiertes Wissen über den amerikanischen und europäischen Automobilmarkt zu vermitteln.
Neue Aufgaben für das Kfz-Gewerbe ergeben sich durch die Einführung einer "Untersuchung der Abgase und Geräusche an zulassungspflichtigen Krafträdern" (AUK) sowie den Einbau und die Prüfung von Autogasanlagen.
Ein großartiger Erfolg für das Kfz-Gewerbe ist die herausragende Position im Kundenmonitor. Bei der größten Verbraucherbefragung in Deutschland belegt das Kfz-Gewerbe Platz zwei unter allen Dienstleistungsbranchen.
50 Jahre Licht-Test: Die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen erwarten wieder Millionen Autofahrer zur kostenlosen Überprüfung der Kfz-Beleuchtungseinrichtungen.

2007

Die Klima-Diskussion rund um Filter, Feinstaub und CO2 bedingt einen hohen Bedarf an Information. In einer "Filter-Offensive" sollen Autofahrer zur Nachrüstung motiviert werden.
Kinder lernen sicheres Verhalten im Straßenverkehr mit "Safety-Cars für Safety-Kids". In einer bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion stellen die 234 Innungen des Kfz-Gewerbes Kindergärten ein Paket zur Verfügung, mit dem sie den Kids spielerisch die Regeln im Straßenverkehr näher bringen können.

2008

Zum 20. Mal suchen Auto Bild und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit dem ZDK "Deutschlands besten Autofahrer". Seit 1989 haben sich rund 1,5 Millionen Autofahrer für die Aktion beworben.

2009

100 Jahre Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

 
Letzte Änderung: 26.03.2010
 
 

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