Kfz-Gewerbe Bayern: Erfolgreiche Mitgliederversammlungen 2021

Präsidium und Vorstand um Präsident und Landesinnungsmeister Albert Vetterl (vorn, 4.v.l.) wurden einstimmig wiedergewählt

[11.11.2021] München. Das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe hat seine Mitgliederversammlungen 2021 erfolgreich in München durchgeführt. In den Räumen der Kfz-Innung München und Oberbayern standen für die Delegierten aus allen sieben bayerischen Kfz-Innungen vor allem Wahlen auf dem Tagungsprogramm.  Dabei wurden die bisherigen Amtsinhaber um Präsident und Landesinnungsmeister Albert Vetterl sowie dessen Stellvertreter Rudolf Angerer (stv. Landesinnungsmeister), Andreas Tröger und Günter Friedl (beide Vizepräsidenten) sowie die weiteren Mitglieder des Vorstands bestätigt – allesamt einstimmig.

„Als Zeichen gegenüber unseren rund 7.000 Kfz-Innungsbetrieben überall in Bayern ist es wichtig, dass wir unsere Verantwortung in den gewählten Gremien wahrnehmen und besonders auch in der andauernden Corona-Krise handlungsfähig bleiben“, eröffnete Präsident Vetterl die Mitgliederversammlungen. Er dankte den sieben bayerischen Kfz-Innungen sowie der Geschäftsstelle des Landesinnungsverbands (LIV) für die erfolgreiche Zusammenarbeit und würdigte auch das Engagement der mittelständischen Mitgliedsbetriebe. „Unsere Kfz-Innungsbetriebe packen die aktuellen Herausforderungen wie Corona sowie die Folgen der Chipkrise mit großem Einsatz und der Unterstützung durch unsere Kfz-Innungen an. Das verdient unseren Respekt!“, sagte Vetterl. Die stark angespannte Marktsituation vor allem bei Neufahrzeugen werde sich aufgrund der Chipkrise wohl noch bis Mitte 2022 hinziehen. Umso wichtiger sei es für die sieben Kfz-Innungen und den LIV, weiterhin gemeinsam als Dienstleister an der Seite der Betriebe zu stehen. Dann seien auch die politischen Herausforderungen zu meistern: „Die Transformation der Mobilität klappt nur mit dem bayerischen Kraftfahrzeuggewerbe.“

Als großen Erfolg für die politische Verbandsarbeit nannte Vetterl in diesem Zusammenhang die Anfang November amtlich in Kraft getretene Abschaffung der „Doppelprüfung“, also das Ende von Eichung und Kalibrierung von Messgeräten für die Abgasuntersuchung (AU). Auch die Unterstützung der Betriebe bei der Umsetzung der Akkreditierung für die künftige AU sei ein großer Mehrwert, den das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe mit seinen sieben Innungen für die mittelständischen Mitgliedsbetriebe biete.

Bei den anschließenden Wahlen wurden Albert Vetterl als Präsident und Landesinnungsmeister, ferner Rudolf Angerer als stv. Landesinnungsmeister sowie Andreas Tröger und Günter Friedl als Vizepräsidenten von den Delegierten bestätigt. Dem Präsidium gehören zudem wieder Alois Huber für den Bereich Handel (Stellvertreter: Marcus Eisner) sowie Johann Bader für die freien Werkstätten an (Stellvertreter: Erich Puls). Den Vorstand komplettieren erneut Karl Heinz Breitschwert jun., Wolfgang Hank, Roland Hoier, Michael Krammer und Heinrich Nadler sowie Manfred George. Alle Wahlergebnisse wurden einstimmig erzielt.

Für die Delegierten war es in Anbetracht der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen eine Arbeitssitzung ohne das sonst bei den „Verbandstagen“ des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes übliche Rahmenprogramm. Ein solcher Verbandstag soll nun unter deutlich besseren epidemiologischen Rahmenbedingungen im kommenden Jahr hoffentlich wieder stattfinden können. Dazu lud Obermeister Johann Bader bereits herzlich ein – zumal die Kfz-Innung München und Oberbayern im kommenden Jahr ihren 90. Geburtstag feiern wird.

Bilder Mitgliederversammlung Kfz-Gewerbe Bayern 2021

Die Delegierten aus allen sieben bayerischen Kfz-Innungen trafen sich bei der Kfz-Innung München und Oberbayern
Präsident und Landesinnungsmeister Albert Vetterl
Letzte Änderung: 11.11.2021Webcode: 0135354